Ahnenforschung Guercke

Geschichte Posen

Es gibt frühe deutsche Siedlungen aus dem 12. bis 15. Jahrhundert, die aber verloren gehen bzw. polnisch werden. Erst ab 1550 wandern Siedler und Handwerker aus Schlesien und aus der Neumark ins Habsburgische Posen ein. Diese Wanderung wird im 30 jährigen Krieg verstärkt und auch nach der Eroberung Schlesiens durch Friedrich dem Großen flüchten viele Menschen vor dem Einzug zum preußischen Militär.

Polnische Adlige fördern im 30 jährigen Krieg die Ansiedlung deutscher Siedler. So entstanden die Orte Schwersenz, Rawitsch, Bojanowo, Zduny. Die jeweiligen Kriege wie der nordische Krieg zwischen Polen, Russland und Schweden sowie der 7jährige Krieg zwischen Preußen und Österreich und Rußland führen zu Wanderungen zwischen den Ländern.

Mit der Teilung Polens 1772 beginnt Preußen die Ansiedlung und Urbarmachung des Warthebruchs und des Netzebruchs. Über 5000 Siedler aus Deutschland kommen in diese Gebiete. Nach der Episode Napoleon erhält Preußen 1815 das Großherzogtum Posen. Die Stadt Posen hat ca. 30 000 Einwohner. Das Großherzogtum hat ca. 35 % deutsche Bewohner.

1848 und danach gibt es immer mehr polnische Aufstände gegen die preußische Herrschaft. Das veranlasst viele Deutsche nach Preußen zu wandern. Obwohl Posen Teil des deutschen Reichs ist bevorzugen Auswanderer inzwischen Amerika. 1918 kommt Posen wieder an Polen.